Kreisverband
Erfurt e. V.

Grundschulprojekt

Grundschulprojekt

Das Grundschulprojekt bietet zwei verschiedene Standbeine, welche von Schulen für die Klassenstufen 3 und 4 getrennt gebucht werden können. Beide Projekte haben sich die Überwindung von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus und den Umgang mit Konflikten zur Aufgabe gesetzt. Die Themen sind "Wen ich nicht kenne, kann ich erstmal leiden!" und "Sprich’s an!“


Zu den Projekttagen kommt ein geschultes Zweier-Team in die Klasse und führt mit vier Modulen zu je zwei Schulstunden eines der Projekte durch. Benötigt wird neben den Kindern und einem großen Raum nichts weiter außer der Offenheit der Teilnehmer*innen.


Wen ich nicht kenne, kann ich erst mal leiden!


Warum?
Kinder werden tagtäglich mit Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus konfrontiert, sei es die Kleidung, ein andersartiges Aussehen, die Herkunft oder finanzielle Situation der Eltern. Dies sind nur einige Beispiele, die zu Intoleranz und Ausgrenzung führen. Daher ist es uns sehr wichtig, dieses Thema bereits in der Grundschule aufzugreifen und den Schüler*innen ein vorurteilsfreies Miteinander zu vermitteln.


Was genau?
Ausgehend von den eigenen Stärken und Besonderheiten werden wir versuchen, den Schüler*innen zu verdeutlichen, dass alle Menschen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede haben und dass Anderssein nichts Schlimmes bedeutet. Durch Aufgreifen von Situationen aus der Alltagswelt der Kinder, in welchen Vorurteile vorkommen können, werden wir die Folgen von Ausgrenzung erarbeiten. Auf diese Weise soll deutlich werden, wie wichtig und notwendig tolerantes Verhalten gegenüber den Mitmenschen ist. Eine bewusste und intensive Beschäftigung mit dem Thema Toleranz wird die Schüler*innen motivieren, andere so zu behandeln, wie sie selbst gern behandelt werden möchten.


Sprich’s an!


Warum?
Auch die unterschiedlichsten Konflikte stehen bereits in der Grundschule an der Tagesordnung. Uns Menschen fällt es oft schwer mit diesen umzugehen, so dass Uneinigkeiten mit verbaler und auch körperlicher Gewalt ausgetragen werden. Wir möchten Kindern so früh wie möglich gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien vermitteln und damit bereits in der Grundschule anfangen.

Was genau? Bei diesem Projekt werden die Kinder zunächst einmal kennenlernen, was Konflikte überhaupt sind. Weiterhin lernen sie Gespräche zu führen, mit dem eigenen Ärger umzugehen sowie Ich-Botschaften zu senden. Durch Rollenspiele bekommen sie die Möglichkeit, selbst Konfliktlösungen zu entwickeln und diese auszuprobieren.

MOTZ-Projekt

“MOTZ” – Was is` das denn?

MOTZ ist ein Kooperationsprojekt zur praktischen Beteiligung von Jugendlichen an politischen, sozialen und kulturellen Entscheidungen am Moskauer Platz sowie zur Umsetzung eigener Ideen und Ziele.

 

“MOTZ” – Wie geht´n das?

Ihr könnt aktiv werden und eurem Stadtteil einen neuen Anstrich verpassen!

Ihr habt Ideen zur Veränderung des Stadtteils Moskauer Platz? Dann werdet sie los – wir wollen sie wissen! Teilt eure Ideen auch anderen Jugendlichen mit und macht sie öffentlich.

Plant eine Strategie zur Durchsetzung eurer Interessen und kümmert euch selbst um die Umsetzung! Wir stehen euch beratend zur Seite.

Werbt bei Erwachsenen, die was zu sagen haben, um ihre Unterstützung. Tretet mit Ihnen in einen Dialog und vereinbart Regelungen zur Umsetzung eurer Ideen!

  • Gestalte Deinen Stadtteil:
  • Erhebe Deine Stimme und
  • Mach Deine Aktion!!!

  

“MOTZ” – und nu?

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: motz.blogspot.de

 Wenn ihr eine Idee für eine Aktion oder ein Projekt habt, dann könnt ihr euch an eine der MOTZ-Inseln wenden. Diese sind:

  • Ortsjugendwerk der AWO Erfurt e.V.
  • Schulbezogene Jugendsozialarbeit an der RS 23
  • Streetwork Team Erfurt Nord des Jugendamtes
  • Jugendhaus Renne
  • Mehrgenerationenhaus

Unterstützt werden die Inseln durch:

  • Projekt Ladebalken von Plattform e.V.
  • Projekt nordwärts von der Naturfreundejugend Erfurt
  • Projekt Stadtfinden von Radio F.R.E.I.

Hier ein Radio-Interview über das Projekt zum Nachhören!